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Deutschschweiz

Die Sommerserie des Schweizer Radio’s SRF Querfeldeins startet am Montag, 10. August von Rapperswil aus durch das Linthgebiet.  Bevor die Gruppe losmarschiert, holt sie sich den Segen im Kapuzinerkloster. Wie im Bericht der Linthzeitung ersichtlich, erfolgt diese Segnung durch Br. Karl durchaus schwungvoll. Hoffen wir, dass die Gruppe diesen Schwung mitnehmen kann auf ihrem Weg

Querfeldeins_Segnung vor dem Wanderstart

 

 

Persönliches von unserem Guardian Br. Adrian konnte man erfahren, wenn man am vergangenen Sonntag die Radiosendung Persönlich von SRF1 hörte. Bei hochsommerlichen Temperaturen interviewte Moderator Christian Zeugin die Walliser Sängerin Sina und Br. Adrian. Die Sendung wurde auf dem Fischmarktplatz in Rapperswil aufgezeichnet, eine grosse Anzahl Besucherinnen und Besucher erlebten dieses Interview live mit. Der Beitrag kann unter folgendem Link  aufgerufen werden.

Br. Adrian fühlt sich sichtlich wohl

Br. Adrian fühlt sich sichtlich wohl

 

Br. Adrian und Sängerin Sina im Gespräch mit Christian Zeugin

Br. Adrian und Sängerin Sina im Gespräch mit Christian Zeugin

 Copyright der Bilder: SRF/Thomas Züger

 

 

Während des Seenachtsfestes leben viele Geschwister und Gäste sehr zurückgezogen. Ohne Bändeli kommt man nicht mehr in die Stadt und kann das Kloster nicht verlassen. Selbst fürs kühle Bad im See braucht es ein berühmtes Bändeli am Handgelenk.

Dafür verwandelt sich abends ab zehn der Himmel in einen Palmenstrand, manchmal in einen Blumengarten …. Es ist eine faszinierende Kulisse, die sich dem menschlichen Auge öffnet.

Was ist da los im Kapuzinerkloster in Rapperswil? Durch die Mauer entwischt einer mit einem Schiff und steuert mit dem Schlauchboot Zürich an. Erst aus sicherer Distanz winkt er lässig. Sr. Ursula Raschle steht im Garten mit dem Rucksack bepackt und meint strahlend mit Blick auf die trocknende Bettwäsche: „Diese geht mich nichts mehr an!“

Die Brüder und Schwestern im Kapuzinerkloster haben im Jahr vier Wochen Ferien. Da im Juli für das Kloster zum Mitleben Hochsaison ist und ab dem 9. August keine Gäste mehr aufgenommen werden, nehmen die meisten Geschwister ihre Ferien im August. Ursula hat gepackt und geht in der heissen Jahreszeit in die kühlen Berge. Br. Kletus Hutter hat für den ersten Ferientag eine längere Bootsreise geplant. Dann geniesst er die Tage im Rheintal.

Vor gut anderthalb Jahren begann Br. Kletus Hutter mit einem neuen Instrument, das Schwizerörgeli. Häufig wurde er gefragt, wann und wo er sein erstes Konzert gäbe. Vor knapp einem Jahr entwich im die Antwort: „Beim nächsten Nationalfeiertag.“ Der hat nun am ersten August stattgefunden und Kletus hat sein Können unter Beweis gestellt.

Die Stimmung war gut und die Meinung einhellig gemacht. Kletus hat seinen Auftritt ausgezeichnet gemeistert. Nach dem Nachtgebet gab es noch einen zweiten Auftritt mit Andrea Salzmann, welche ihre Feuerkunst zum Besten gab – da der Schreibende in dieser Zeit mit der Feuerdecke bereitstehen musste, konnte er keine Fotografien machen.

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Aufregung kommt auf im Rapperswiler Klostergarten. Eine Königin samt Volk ist eingedrungen und nimmt die Tomatenstöcke in Besitz. Die Neuen summen friedlich und geniessen den Sonnenuntergang.

Mühelos hatten Königin und Volk die hohen Klostermauern überwunden und die Arbeiterinnen machen sich ans Werk. Die Feuerwehr hat das verirrte Volk geholt und in Sicherheit gebracht. Ihr sei gedankt für die schnelle und gute Arbeit.

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Der Kluge reist im Zuge. Der Gemütliche tuckert mit dem Schiff nach Rapperswil. Dabei kann man bei der Anfahrt das Kloster von verschiedenen Seiten sehen und geniessen.

Oft wird auch mit dem Schiff verreist. Es gibt dies Tun einen guten Übergang vom Klosteralltag in den gewohnten Lebensalltag. Der Weise belässt sich Zeit zur Reise!

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Ist das eine Plastik des Bildhauers (Künstlers) Moore, oder eine Ente vom Zürichsee?

O nein! – Es ist eine Spezial-Zucchetti aus dem Klostergarten. Welche Fantasie der Natur!

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Ruhig, in Meditation versunken, sitzen wir alle beim Nachtgebet. Ein Knall… alle horchen auf. Entlädt sich ein Gewitter, ist das ein ferner Donnerschlag…

Oh nein! Vor dem kleinen Fester turnen zwei junge Marder am Fenster-Gitter des äusseren Chors (des Kapuzinerklosters) herum. Sie spielen und stossen sich, fallen herunter, schlagen dabei mit ihren Körpern gegen das Fenster, dass es kracht. Nehmen erneut Anlauf und das lustige Gerangel geht weiter.

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Als Klostervorsteher gibt Adrian Müller dem Kapuzinerkloster Rapperswil gegen Aussen ein Gesicht. Sein Herz gehört diesem Ort direkt am Zürichsee. In den Tiefen des Sees hat der Kapuziner sein persönliches religiöses Symbol gefunden: einen Pfluganker, den er beim Schnorcheln vor dem Kloster aus dem Wasser gezogen hat.

Geheimnisvoll steht der von der Zeit gezeichnete Anker auf Bruder Adrians Schreibtisch. Vermutlich hat ihn ein Schiff bei einem Sturm verloren. „Ich wünschte mir schon lange zuvor einen Anker, weil mich maritime Zeichen faszinierten“, erinnert sich Bruder Adrian.

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