Der Weg nach Zürich ... Nein, das ist eine Täuschung. Das Kloster Wurmsbach ist das Ziel.

Exodus aus dem Kloster?!

Montag, 3. August 2015

Was ist da los im Kapuzinerkloster in Rapperswil? Durch die Mauer entwischt einer mit einem Schiff und steuert mit dem Schlauchboot Zürich an. Erst aus sicherer Distanz winkt er lässig. Sr. Ursula Raschle steht im Garten mit dem Rucksack bepackt und meint strahlend mit Blick auf die trocknende Bettwäsche: „Diese geht mich nichts mehr an!“

Die Brüder und Schwestern im Kapuzinerkloster haben im Jahr vier Wochen Ferien. Da im Juli für das Kloster zum Mitleben Hochsaison ist und ab dem 9. August keine Gäste mehr aufgenommen werden, nehmen die meisten Geschwister ihre Ferien im August. Ursula hat gepackt und geht in der heissen Jahreszeit in die kühlen Berge. Br. Kletus Hutter hat für den ersten Ferientag eine längere Bootsreise geplant. Dann geniesst er die Tage im Rheintal.

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Kletus fegt los ...

Versprechen phänomenal eingelöst

Sonntag, 2. August 2015

Vor gut anderthalb Jahren begann Br. Kletus Hutter mit einem neuen Instrument, das Schwizerörgeli. Häufig wurde er gefragt, wann und wo er sein erstes Konzert gäbe. Vor knapp einem Jahr entwich im die Antwort: „Beim nächsten Nationalfeiertag.“ Der hat nun am ersten August stattgefunden und Kletus hat sein Können unter Beweis gestellt.

Die Stimmung war gut und die Meinung einhellig gemacht. Kletus hat seinen Auftritt ausgezeichnet gemeistert. Nach dem Nachtgebet gab es noch einen zweiten Auftritt mit Andrea Salzmann, welche ihre Feuerkunst zum Besten gab – da der Schreibende in dieser Zeit mit der Feuerdecke bereitstehen musste, konnte er keine Fotografien machen.

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Bienen-Traube in den Tomaten

Königin im Kloster

Montag, 27. Juli 2015

Aufregung kommt auf im Rapperswiler Klostergarten. Eine Königin samt Volk ist eingedrungen und nimmt die Tomatenstöcke in Besitz. Die Neuen summen friedlich und geniessen den Sonnenuntergang.

Mühelos hatten Königin und Volk die hohen Klostermauern überwunden und die Arbeiterinnen machen sich ans Werk. Die Feuerwehr hat das verirrte Volk geholt und in Sicherheit gebracht. Ihr sei gedankt für die schnelle und gute Arbeit.

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Kloster vom See 1

Ankommen in Etappen

Mittwoch, 22. Juli 2015

Der Kluge reist im Zuge. Der Gemütliche tuckert mit dem Schiff nach Rapperswil. Dabei kann man bei der Anfahrt das Kloster von verschiedenen Seiten sehen und geniessen.

Oft wird auch mit dem Schiff verreist. Es gibt dies Tun einen guten Übergang vom Klosteralltag in den gewohnten Lebensalltag. Der Weise belässt sich Zeit zur Reise!

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Zuccetti-2015-005

Erstaunliches

Dienstag, 21. Juli 2015

Ist das eine Plastik des Bildhauers (Künstlers) Moore, oder eine Ente vom Zürichsee?

O nein! – Es ist eine Spezial-Zucchetti aus dem Klostergarten. Welche Fantasie der Natur!

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Marder-2015-007

Marder im Nachtgebet

Samstag, 11. Juli 2015

Ruhig, in Meditation versunken, sitzen wir alle beim Nachtgebet. Ein Knall… alle horchen auf. Entlädt sich ein Gewitter, ist das ein ferner Donnerschlag…

Oh nein! Vor dem kleinen Fester turnen zwei junge Marder am Fenster-Gitter des äusseren Chors (des Kapuzinerklosters) herum. Sie spielen und stossen sich, fallen herunter, schlagen dabei mit ihren Körpern gegen das Fenster, dass es kracht. Nehmen erneut Anlauf und das lustige Gerangel geht weiter.

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Anker vom Zürisee

Der Kapuziner vom Zürisee

Dienstag, 7. Juli 2015

Als Klostervorsteher gibt Adrian Müller dem Kapuzinerkloster Rapperswil gegen Aussen ein Gesicht. Sein Herz gehört diesem Ort direkt am Zürichsee. In den Tiefen des Sees hat der Kapuziner sein persönliches religiöses Symbol gefunden: einen Pfluganker, den er beim Schnorcheln vor dem Kloster aus dem Wasser gezogen hat.

Geheimnisvoll steht der von der Zeit gezeichnete Anker auf Bruder Adrians Schreibtisch. Vermutlich hat ihn ein Schiff bei einem Sturm verloren. „Ich wünschte mir schon lange zuvor einen Anker, weil mich maritime Zeichen faszinierten“, erinnert sich Bruder Adrian.

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Ursula im Element

Grosser Besuch für Sr. Ursula

Montag, 29. Juni 2015

Das wichtigste am Voralpenexpress (Zug von St. Gallen nach Luzern) ist für Sr. Ursula Raschle die Haltestelle in Meggen. Vor ihrem Zuzug ins Kloster zum Mitleben in Rapperswil engagierte sie sich in Meggen für ein ähnliches Projekt und war sehr glücklich dabei. Im Juni wurde unsere Mitschwester vom Frauennetz Meggen besucht. Die Freude war gross. Br. Paul Meier erzählte den Frauen von seinen langjährigen Erfahrungen im Kloster Rapperswil und Br. Karl Flury wurde als Fotograf engagiert.

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Wellen braussen an die Mauer

Es peitschen die Wogen des Lebens

Donnerstag, 18. Juni 2015

Menschsein fordert uns heute ganzheitlich heraus. Soziologen betrachten postmodernes Glaubensleben als eine Pilgerschaft und manche Theologen sprechen von Patchworkreligiosität. Der heutige Mensch muss sich seinen Glauben vermehrt selber basteln. Viele Christen leben ihre Sehnsucht nach Spiritualität nicht mehr ortsgebunden in Pfarreien, sondern unterwegs und zu speziellen Zeiten. Die Gottesbeziehung muss stets neu gefunden werden. Manche führt die Suche ins Kloster, einmal oder wiederholt.

Einer Festung gleich liegt das Kapuzinerkloster von Rapperswil oben am Zürichsee. Auf drei Seiten werden die Mauern von der Uferpromenade und Wasser abgegrenzt. Im Rücken liegt der Lindenhügel mit dem Schloss. Vorne, an der Seeseite, bei der Schanz wurden früher die zürcherischen Kriegsschiffe abgewehrt, ja im See versenkt.

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Mitgliederversammlung des Freundeskreises

Sonntag, 14. Juni 2015

Patrick Sommer führte als Präsident wie gewohnt zügig durch den offiziellen Teil der Mitgliederversammlung.

Im Klostergarten erwartete die Mitglieder anschliessend Musik, ein feines Essen und wunderschönes Sommerwetter.

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