Aschermittwoch - aus Erde und Wasser
Die Morgenfeier eröffnete Br. Niklaus mit dem Gedanken, dass die kommenden Fastentage Zeit der Vertiefung und Reduktion auf Wesentliches sein können.
Nach dem Evangelium folgten Zeichen der Erinnerung und Erneuerung: Niklaus liess in der Stille eine Aschenschale kreisen, damit sich Brüder und Schwester reihum mit Asche segneten. Als wir uns gegenseitig die Asche auf den Kopf streuten, konnte daran gedacht werden, dass wir leibhaftig aus Erde genommen sind und ein Leben lang mit der Erde verbunden bleiben -bis wir selbst wieder zur Erde zurückkehren.
Doch zuvor sei es wichtig, achtsam und lebendig zu sein. Deshalb nahm Niklaus daraufhin einen Wasserkrug, wusch jedem und jeder die Hände, begleitet vom Zuspruch:
Wir sind auch aus Wasser
urlebendig,
im Fluss,
belebend -
unser Leben lang auf dem Weg.
Mögen die kommenden Wochen
erfrischend sein,
belebend wirken,
Klarheit bringen
und uns innerlich reinigen.
Mögen die kommenden Wochen für Sie und uns alle erfrischend und neu belebend sein!
-wa/sk-