TimeOut franziskanisch – Nachklang
Der Mittwoch stand ganz im Zeichen des Ankommens. Langsam den Alltag hinter sich lassen, das Kloster kennenlernen, neue Menschen treffen und sich auf das Abenteuer "TimeOut franziskanisch" einlassen. Mit dem ersten gemeinsamen Abend und dem Nachtgebet wurde spürbar: Hier darf ich einfach sein.
Am Donnerstag war Zeit, tiefer einzutauchen. Impulse, Gespräche, Stille und gemeinsames Erleben wechselten sich ab. Es entstand Raum, um innezuhalten, über das eigene Leben nachzudenken und gleichzeitig die Gemeinschaft zu genießen. Jeder Moment trug dazu bei, ein Stück mehr bei sich selbst anzukommen.
Der Freitag schenkte Freiheit. Frühmorgens unterwegs, ein erfrischendes Bad im See, gemeinsames Musizieren und anschließend ein Tag ohne feste Vorgaben. Ein langer Spaziergang am Obersee, die beeindruckende Natur, der Blick in die Berge und schließlich die wohltuende Abkühlung im Wasser machten deutlich, wie wenig es manchmal braucht, um glücklich zu sein. Am Abend wurden diese Erlebnisse in Gemeinschaft geteilt und dankbar abgeschlossen.
Der Samstag führte schließlich zurück in den Alltag. Doch es war kein Abschied wie jeder andere. Im Gepäck waren viele neue Eindrücke, inspirierende Gespräche, wertvolle Begegnungen und die Gewissheit, dass Stille, Gemeinschaft und Glaube Kraft schenken können.
"TimeOut - franziskanisch" war mehr als ein Programm – es war eine Einladung, innezuhalten, den Blick auf das Wesentliche zu richten und sich selbst neu zu begegnen.
Mit vielen schönen Erinnerungen, neuer Energie und einem dankbaren Herzen geht es zurück in den Alltag – in dem Wissen, dass die schönsten Wege oft dort beginnen, wo wir uns bewusst Zeit nehmen.
Ein Rückblick von Carolin S.
Bilder: Caro & Sarah